Vorschau: 

6. Wissenschaftliche Konferenz

 

Forschungsinstitut direkte Demokratie


             "Der Kanton Glarus als Förderer der                  direkten Demokratie" 

                   Die Landsgemeinde Glarus als Ursprung und Impuls für                       demokratische und soziale Errungenschaften  


Samstag, 3. Oktober 2020, 

9.00 bis 16.30 Uhr

Elm, Gemeindehaus, Dorf 47 



Im Mittelpunkt der sechsten wissenschaftlichen Konferenz des Forschungsinstituts direkte Demokratie sollen Forschungsresultate stehen, welche die Landsgemeinde allgemein und den Kanton Glarus im Speziellen als Förderer der direkten Demokratie beleuchten. Die Landsgemeinden in der Schweiz sind wissenschaftlich wenig erforscht. Die Landsgemeinde Glarus hingegen war in den letzten Jahrzehnten immer wieder Thema im Rahmen von wissenschaftlichen Fragestellungen. Mit der Konferenz möchten wir den Forschungsstand diesbezüglich aufzeigen und zu weiteren Forschungsprojekten anregen.

Die genossenschaftlich verfasste Landsgemeinde in der Schweiz und insbesondere auch diejenige von Glarus hoben die autonomen Mitbestimmungsrechte der Gemeinden auf die kantonale Ebene. Sie waren ein wichtiges demokratisches Modell für zahlreiche ländliche Volksbewegungen im 18. und 19. Jahrhundert und zentral auf deren Weg zu mehr direktdemokratischen Volksrechten. Im jeweiligen historischen Kontext stellte die Landsgemeinde – besonders im Vergleich zum übrigen Europa – eine einmalige Form der umfassenden Partizipation dar, die den demokratischen Gehalt auch immer wieder im Sinne des modernen Naturrechts verbesserte.

Im Anschluss an die letztjährigen Konferenzen zur Bedeutung des katholischen Konservatismus, des Liberalismus und des Frühsozialismus für die direkte Demokratie in der Schweiz sowie der theoretischen Grundlagen des Naturrechts und des Genossenschaftsprinzips befasst sich das Forschungsinstitut im Rahmen der sechsten Konferenz und den folgenden vertieft mit einzelnen Kantonen und ihrem Beitrag für die Entstehung und Entwicklung der direkten Demokratie. 

Programm


Anmeldung


Artikel zum Jahr der Milizarbeit 2019

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3. Tagungsband


Im September 2018 erschien im Schwabe Verlag der 3. Tagungsband zur dritten wissenschaftlichen Konferenz, die am 1. Oktober 2016 in Liestal BL stattfand. Der Tagungsband mit dem Titel "Frühsozialismus und direkte Demokratie" ist der dritte Band der wissenschaftlichen Reihe "Beiträge zur Erforschung der Demokratie". (2018)

Das Buch kann beim Autor für CHF 20 bestellt werden (exkl. Versandkosten).

Buchumschlag

Weitere Bücher, die beim Autor bestellt werden können:

 

2. Tagungsband

Ende Juli 2017 ist im Schwabe Verlag der 2. Tagungsband zur zweiten wissenschaftlichen Konferenz, die am 10. Oktober 2015 in Zürich stattfand, erschienen. Der Tagungsband mit dem Titel "Liberalismus und moderne Schweiz" ist der zweite Band der wissenschaftlichen Reihe "Beiträge zur Erforschung der Demokratie". (2017)

Das Buch kann beim Autor für CHF 20 bestellt werden (exkl. Versandkosten).

Buchumschlag


1. Tagungsband

Ende Juli 2016 ist im  Schwabe Verlag der Tagungsband zur ersten wissenschaftlichen Konferenz, die am 17.10.14 in Schwyz stattfand, erschienen. Der Tagungsband mit dem Titel "Katholizismus und moderne Schweiz" ist der erste Band einer neuen wissenschaftlichen Reihe, die jährlich "Beiträge zur Erforschung der Demokratie" veröffentlichen wird. (2016)

Das Buch kann beim Autor für CHF 20 bestellt werden (exkl. Versandkosten).

Buchumschlag


Wenn die  Volkssouveränität wirklich eine Wahrheit werden soll...

Die schweizerische direkte Demokratie in Theorie und Praxis - Das Beispiel des Kantons Luzern (2012)

Die direkte Demokratie ist in der Schweiz wie in keinem anderen Land ein zentraler Bestandteil der politischen Kultur. Es erstaunt daher, dass ihre Entstehung bisher kein zentrales Forschungsthema der Geschichtswissenschaft darstellt.

Um diese Forschungslücke endlich zu schliessen, wird mit der vorliegenden Untersuchung der Anfang einer systematischen Aufarbeitung des Themas in Angriff genommen. 
Erstmals wird die Theorie der direkten Demokratie definitorisch klarer erfasst. Auf diesem Fundament formten sich im 19. Jahrhundert in der Schweiz auf kantonaler Ebene direktdemokratische Systeme. Mit dem Kanton Luzern wird ein solches Beispiel beschrieben, dem weitere folgen werden.
Die Schweiz muss ihre historischen Wurzeln kennen; das ist wichtig für ihr Selbstverständnis, aber auch um ein Modell für interessierte Länder zu sein.

Das Buch kann beim Autor für CHF 20 bestellt werden (exkl. Versandkosten).



Bernhard Meyer und der liberale Katholizismus der Sonderbundszeit.

Religion und Politik in Luzern (1830-1848), Diss. Zürich 2001 (Geist und Werk der Zeiten, Nr. 98). 

Kosten: CHF 10 (exkl. Versandkosten)


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